Osteoporose

Osteoporose

Osteoporose ist eine Krankheit verbunden mit verringerter Knochensubstanz und Zerstörung des Mikroaufbau des Knochengewebes, was zu einer vergrößerten Knochenbrüchigkeit und damit zu erhöhtem Knochenbruchrisiko führt.

Jährlich treten in Deutschland mehr als 100.000 Schenkelhalsbrüche und ca. 250.000 Wirbelbrüche auf, die meist durch Osteoporose mitbedingt sind.
Das Risiko für eine Frau in ihrem Leben eine Schenkelhalsfraktur zu erleiden liegt bei 18%, hinsichtlich eines Wirbelbruches bei 32%.

Ziel der Diagnostik ist Abklärung der Osteoporose und des individuellen Frakturrisikos, um ein individuelles Therapiekonzept festzulegen.
Die Basisdiagnostik erfolgt über Röntgendiagnostik der Wirbelsäule zum Frakturausschluss bzw. deren Bestätigung. Da erst bei 30-40% Verlust der Knochenmasse reproduzierbare Veränderungen auf dem Röntgenbild nachweisbar sind, ist damit keine sichere Diagnosestellung eines Knochenschwundes möglich.
Über Bestimmung von Laborwerten lässt sich eine Osteoporose gleichfalls nicht diagnostizieren, sie ist aber zum Ausschluss anderer Krankheitsbilder wichtig.

Die einzige Möglichkeit die Diagnose einer Osteoporose frühzeitig -d.h. vor Auftreten von Frakturen- zu stellen, ist die Messung der Knochendichte (Osteodensitometrie).
Die Behandlungsstrategie zielt vorrangig auf die Verhütung von Knochenbrüchen. Die individuelle Therapie ist komplex und erfolgt über eine Reduzierung von persönlichen Risikofaktoren, bewusster Ernährung, Förderung von körperlicher Aktivität und in den meisten Fällen einer medikamentösen Behandlung.