Osteodensitometrie

Die ausgereifteste Messmethode und auch in den Leitlinien der DVO* und von der WHO empfohlen, ist die DEXA-Methode auf Röntgenbasis, die sich durch eine sehr geringe Strahlenbelastung auszeichnet.

Dieses Messverfahren ist in der Lage den Kochen direkt an den bruchgefährdeten Regionen (Wirbelsäule/Schenkelhals) zu messen.

Eine Knochendichtemessung sollte erfolgen bei Frauen generell ab einem Alter von 70 Jahren (Männer ab 80 Jahren), bei im Rahmen alltäglicher Situationen aufgetretener Wirbeleinbrüchen (Frauen und Männer), bei länger durchgeführter hochdosierter Cortisontherapie und altersabhängig bei Auftreten bestimmter Risikofaktoren.

Die Knochendichtemessung dient zusammen mit der Erfassung von Risikofaktoren zur Einschätzung des Knochenbruchrisikos und ist damit entscheidend zur Festlegung der individuellen Behandlung.

* Dachverband der deutschsprachigen osteologischen Fachgesellschaften